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O2 wirbt mit Zeichnungen eines unbekannten Berliner Künstlers

- bekloppte WerbungErinnern Sie sich noch an die Anfangswerbung von Genion bevor es O2 hieß? Das war braun - gelb und zeigte ein Strichmännchen mit einem Elektrorasierer im Gesicht, oder war es doch ein Handy?

Nach all den O2- oder wahrscheinlich ordinäreren Luftblasen, die sich seit Jahren durch die O2-Werbung schlängeln, hat sich O2 wieder auf das Terrain der Zeichnungen gewagt. Zumindest einem Mitarbeiter im Laden war bekannt, dass es von einem Künstler aus Berlin stammt, der noch nicht so bekannt sein soll.

Links die stehende beleuchtete Säule und die Schaufensterbeklebung zeigen farbige bzw. einfarbige bläuliche Strichzeichnungen mit Tieren, Menschen, Natur, Symbolen.

Auf den ersten Blick nahm ich an, die Stehsäule sei von den Mitarbeitern des O2-Ladens selbst bemalt worden in Anlehnung an die vorgegebene Schaufensterbeklebung. Sie ist bunt und unterscheidet sich deutlich von der Schaufensterbeklebung. Bei näherer Betrachtung, dachte ich, dass alles von den Mitarbeitern gemacht worden sei, aber die hätten die Schaufensterbeklebung nicht so gut hinbekommen.

Ich kann auf jeden Fall bestätigen, dass es künstlerisch aussieht und man hinguckt. Zumindest versucht man in dem Bilderwust einen Sinn zu erkennen. Versteckte Hinweise, Symbolsprache, geheime Verführer oder sowas.

Ich tippe stark darauf, dass es sich um die symbolhafte Umsetzung des bekannten Vodafone-Slogans "Make the Most of Now!" handelt, dem der Künstler einfach gefolgt ist, aber das ist wahrscheinlich selbst der Marketingabteilung von O2 nicht bekannt. 

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